Sonntag, 1. April 2018

Möchtegernpilgerin Teil 5

Die Testphase ist abgeschlossen.

- als Kocher ist nur die Tasse, eine kleine Edelstahlschahle, der Aufsatzring und der
   Trockenbrennstoff übrig geblieben
- das Tarpe bleibt zu Hause, Poncho darf mit.
- Inliner bkeiben daheim...
  ... Bei der ersten längeren Probefahrt (15 km) habe ich kurz vor Ende ein paar Bauarbeitern
      hinterher geschaut und dabei einen kleinen Ast auf dem Weg nicht gesehen. Natürlich hatte ich
      keine Knieschützer dsbei und bin voll auf dem linken Knie gelandet. Üblicher Weise schauen
      schauen ja Männer den Frauen nach und laufen irgendwo dagegen oder stürzen, ich kann das
      auch.
      Gestern hab ich sie nur mal kurz im Keller an gehabt und glatt mit dem Stopper am
      Mini-Kellerabsatz hängen geblieben und landete unsanft auf dem Hintern und der Hand.
      Also fragte ich meinen Mann nach seiner Meinung. Gemeinsam fanden wir, dass die Gefahr,
      mich unterwegs so zu verletzten, dass ich den Weg nicht weiter gehen kann, zu groß ist.

Morgen geht es nun tatsächlich los und würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht aufgetegt bin.
Der Rucksack ist gepackt und das Stubenchaos hat endlich ein Ende.

 
         
       

 Genau 11 kg wiegt nun das Ganze und will jeden Tag getragen werden, 90 Tage lang.

Morgen geht es erst einmal auf dem Ökomenischen Pilgerweg bis nach Poppel, wo ich bei einer Lieben Kollegin übernachten werde. :-)

(Das ist der erste Versuch, vom Handy zu schreiben. Leider konnte ich die Bilder nur per PC einfügen. ich hoffe, das bekomme ich noch irgendwie per Handy hin.)

Dienstag, 20. März 2018

Möchtegernpilgerin Teil 4

 - die Testphase geht weiter

Letzte Woche hatte ich Urlaub und wollte 2 Tage Probe laufen. Nur gut... Nach dem ersten Versuch, den Hüftgurt gut straff zu ziehen, hatte ich von einer Seite nur noch den Gurt in der Hand. So wanderte der Rucksack erst mal alleine los und zwar zum Sattler. Der hat dann ganze Arbeit geleistet und die Naht an der andere Seite auch gleich noch mal verstärkt.
Nun konnte der Test starten, doch ich beschränkte ihn auf einen Vormittag. Die Wetterlage mit gerade mal knapp über Null und Regen hat mich tatsächlich abgeschreckt. Mein Mann würde sagen - vernünftig werden lassen. Wenn nicht unbedingt sein muss, werde ich wohl auch auf der Pilgertour bei Kälte und Regen eher eine Herberge aufsuchen, als im Zelt zu schlafen. Demnach muss sich diese Ausrüstung unterwegs bewähren.
Immerhin viel die Probefahrt mit meinen angepassten Inlinern positiv aus und hat schon mal Spaß gemacht.

Doch wenn ich das Wetter jetzt so sehe, dann wären wohl eher die Langlaufski angebrachter.


In 12 Tagen werde ich starten und denke, wenn es ums Wetter geht, an den Spruch meines Papas: "Der Mensch besteht zu 70-80% aus Wasser, der Rest ist Hoffnung"

HerzLicht´st Gaby


Gestalte jede Begegnung so, dass alle Beteiligten gestärkt aus ihr hervor gehen.

Donnerstag, 15. März 2018

Möchtegernpilgerin Teil 3

-es wird getestet 

Inzwischen ist die Phase des Probepackens und Testens angebrochen.
Ich bewundere meinen Mann, wie er dieses Chaos in der Stube mit Fassung erträgt.
Auf der einen Seite liegen die Dinge, von denen ich denke, sie mitnehmen zu wollen. Auf der anderen Seite landet das, was in die Engere Wahl darf und dann höchstwahrscheinlich mitkommt.


Fazit der Aktion... der Rucksack ist noch zu schwer. Inklusive aller Sachen, auch die, die ich anhaben werde, Zelt, Kocher und Zubehör und Inliner komme ich auf fast 14 kg. Da muss ich wohl noch mal dezimieren. Und das, obwohl ich der Meinung bin, schon gut minimiert zu haben. wie zum Beispiel beim Essen ;-)



Als nächstes habe ich den Kocher getestet. Das Ergebnis gefällt mir gar nicht. Von dem Brennstoff war meine Tasse so verrußt, dass ich nur daraus trinken kann, wenn ich auf schwarzen Lippenstift stehe.

Der 3. Test galt dem Regenschutz. Über das Ergebnis bin ich immer noch nicht schlüssig.



Dieses könnte ich auch als Tarp nutzen und es hat eine höhere Wassersäule, als mein kleines Zelt. Allerdings reicht es hinten gerade so über den Rucksack und die Seiten sind offen, da die vorgesehenen Klettverschlüsse so nicht übereinander passen. also entweder etwas basteln, oder zu Hause lassen.
Die andere Variante ist ein Cape, unter das auch der Rucksack passt.


Das ist schön lang und die Arme sind frei beweglich, aber ich schwitze darunter schon nach ein paar Drehungen im Wohnzimmer.
Ach wie einfach ist das immer bei einer Bootstour... Alles rein ins Boot, Paddeljacke an und Spritzdeck drauf...Aber ich habe mich nun mal fürs Laufen entschieden.

Für die Ausrüstungs- und Packoptimierung habe ich ja noch 17 Tage Zeit. ;-)


HerzLicht´st Gaby

Gestalte jede Begegnung so, dass alle Beteiligten gestärkt aus ihr hervor gehen.